Somtimes I wish I could turn back the time . . .

Oh boy, I really have no clue how this entry will turn out but I have the urge to write some of my thoughts down. I really don't care if this is interesting for you or not but I have to write it cause I have nobody to talk to. So, please forgive me if this is not of your interest.


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Latest picture of me. I like my Tomboy face in here.

Well, where should I start? Lately, everything pisses me of especially myself. I can't deal with my mood swings and depressions anymore. They slowly but surely killing me. I'm feeling so weak that I can't get out of bed since a few days now. I just stay in bed sleeping or listening to music because I'm feeling so exhausted of life. It's been a few years now that I'm dealing with my depressions (and these are not just "my life is a bitch-depressions"). Sometimes I have good days but since New Year it's getting worse and worse.


Work is really hard for me. I have to drag myself out of bed every morning and my stomach goes crazy when I think of work. Last week I went to the doctor because since a few days I always had to throw up when I had to go to work. I got some pills for my stomach but it doesn't help that much. It's not really my work that I hate.. it's that fucking company. It's full of wrong people, full of hatred and despair. My colleagues are so full of shit cause they always seems so nice to each other but when they left the room they will talk bad about everyone. I can't stand such people and it's really hurting me. I became an emotional bastard because of those whores!
Quit? No, I can't quit because I'm still in my traineeship. There are just three more months to go and then I will go forever!

I also realized that I've lost all my friends and this is what hurts me the most. I've never was a person with lots of friends but a few years ago I had a small circle of friends and I was so happy with them. Well, some of them moved away in another city and some of them didn't like me anymore (only god knows why~). I only had my best friend left but it seems that she's also drifting away from me. We've been friends for more than 10 years and it hurts so much to let her go but after a while I realized that there's no use to fight for a friendship when the other part isn't interested in it anymore.

I also became really isolated. Okay, I've never been an extrovert person and I've always been shy at first but it became really, really bad! I don't go out anymore and it's so hard for me to find new friends. Nevertheless, I've met a girl I get to know on a German lesbian community (Lesarion) a week ago. I've had lots of fun with her and she said she also enjoyed the evening. She also asked me that day if I wanted to join her and some friend to a club. My head said "Yes, that would be so awesome!" but I was so afraid that her friends didn't like me and that in the end I would be left alone. You know, I hate dancing so I've never been to a club before (I see no reason to go there) and my biggest fear is to be alone in a room full with people I don't know. It happened to me before and it's the most painful feeling for me. I just don't know how to find new friends when I don't go out anymore ~

Because I'm so isolated I don't have the courage to go out in Lolita anymore. I don't have any Lolita friends/acquaintance here and I'm afraid to go out in Lolita alone. It sounds pretty stupid but I'm so afraid of it. Some months ago I didn't give a fuck on stupid comments or strange looks but now.. I just can't bear with it anymore! Next month will be the Hanami and I promised myself that I will wear Lolita - no matter the cost! I decided to wear a simple Gothic coord (I didn't have the chance to wear Illumination Ribbon yet so I think it's a good opportunity). Maybe that day will help me to find the courage again :)

Also, in a few weeks will be my final exams. I'm not that nervous yet but it'll be a hard week for me. Two exams each day (except of Monday) it's really tough.Fortunately, I have holidays till exams are over so I have enough time for learning and to order my thoughts a little bit.


By the way, after my traineeship I'll get a new tattoo.
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It's pretty simple but it means the world to me. It's written by Ben Bruce and it's from the same named song Run Free by Asking Alexandria. Listen to the song, the lyrics are wonderful.I think this tattoo is a good motivation for all the hard times that sure will come.

I'm really sorry for that long text but it felt good to write everything down. Don't worry, the next post will me more interesting and of course with more pictures! :)



Kommentare:

  1. Das hört sich nach einer richtigen, ausgewachsenen Depression an. Ich konnte richtig mitfühlen, während ich deinen Text gelesen habe :(
    Gehst du denn schon zu einem Psychologen/Psychiater? Eine Therapie und/oder Tabletten könnten dir sicherlich helfen, das Ganze zu überwinden. Für die meisten ist es nicht einfach, in so einer Situation zum ersten Mal zu einem Experten zu gehen, aber ich würde es dir wirklich ans Herz legen, diese Menschen wollen dir letztendlich nur helfen. Und wenn es ganz schlimm wird mit der Depression, wäre es auch sinnvoll, über einen Klinikaufenthalt nachzudenken.
    Ich wünsche dir sehr, dass du da möglichst bald wieder rauskommst, stay strong! :)

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    1. Hallo, vielen Dank für deine Anteilnahme und dass du dir den Text durchgelesen hast.
      Vor ein paar Monaten habe ich mir die Mühe gemacht einen Therapieplatz zu bekommen, hatte auch ein paar Einführungsgespräche, aber die haben mich leider alle enttäuscht. Von dem Punkt an, dachte ich, dass ich mir selbst "helfen" könnte.
      Klinikaufenthalt und Antidepressiva schweben mir seit den letzten Wochen sehr häufig im Kopf herum und womöglich würde es mir auch helfen. Allerdings sind meine Eltern dagegen, sie nehmen das ganze nicht so ernst und wollen auch nicht, dass ihr "Kind" in eine Klinik geht.

      Nochmal vielen Dank für deinen Kommentar :)

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  2. Julien, ich finde es wunderbar, dass Du uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt, auch wenn sie sehr sehr grau sind; hauptsache Du machst nicht einen auf happy Familiy.
    Es macht mich traurig, wie Du Dich selbst vernachlässigst und Dich isolierst, aber dieses Verhalten kann ich voll und ganz nachvollziehen, weil es mir auch so überwiegend ergeht. Zudem kann man Freundschaften nicht erzwingen. Ungerecht, dass es Dir üblicherweise irgendwie ständig passiert. Das ist nicht fair ! Das die Lolita Mode in den Schatten gerückt ist ist nicht verwunderlich, dennoch finde ich es schade, denn irgendwann ist die Interesse ganz verloren und all die schoenen Kleider werden Dich nur daran erinnern, welch tolles Leben Du mal hattest, worin Du glücklich gewesen zu sein scheinst, und dies momentan nicht bist. Verstehst Du was ich sagen will?
    Es wäre ein vergleich: Damals, oh, das tolle Kleid,...und heute....

    Ich weiß nicht, wie weit Dich dieses Loch auffressen wird,
    In eine Klinik zu gehen möchte ich nicht empfehlen , aber auch nicht abstreiten. Das ist gänzlich Deine Entscheidung.
    Ich hab mich Anfang dieses Jahres einweisen lassen und letztlich war es eine bittere Enttäuschung. War wennschon nur gut, um Freunde und "Freunde" auszusortieren, Schutz vor sich selbst zu haben und von manchen Dingen Abstand zu gewinnen.

    Bitte gehe nicht ein ! Ich habe Dich immer fuer Deine Lolita Mode und Deine Begeisterungsfähigkeit bewundert, da ich selbst dies alles aufgegeben habe.

    Viele liebe Grüße,
    Yume <3

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    1. Hallo Yume :)
      Danke für deinen Kommentar, ich verstehe genau was du mir sagen willst.
      Das mit der Lolita Mode ist womöglich auch nur eine kleine Phase. Die Kleider bereiten mir immer noch große Freunde, aber es macht mich einfach traurig, dass alle neuen Sachen nur im Schrank hängen und noch nie ausgeführt wurden...einfach aus dem Grund, dass ich keinen Mut/Motivation mehr dafür habe.

      Du würdest mir also von einem Klinikaufenthalt abraten? Ich werde deine Meinung aufjedenfall bei meiner Entscheidung berücksichtigen.

      Vielen Dank <3

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  3. Hallo Julien,
    mein Englisch ist nicht gut, aber wie es dir geht, das kam auch zu mir gut durch und ich rate dir dringend, dir Hilfe zu holen. Ich habe mein ganzes Leben viel mit solchen Einrichtungen zu tun gehabt und dadurch viele verschiedene Erfahrungen damit gemacht. Als Kind ist es der Horror, weil man immer den Willen der 'Erwachsenen' und der Vernunft aufgedrückt bekommt, aber du bist 19, du bist volljährig und wenn DU Hilfe willst, dann ist die Meinung deiner Eltern völlig egal. Es ist dein Leben, du weißt am besten wie es dir geht und nicht deine Eltern oder andere. Klar kann jeder sagen du hast Arbeit/Ausbildung/Uni/schönes Zuhause/gutes Geld/Freunde, aber wenn du unglücklich bist, dann bringt einem das alles nichts, selbst wenn man das selber im Kopf hat, 'es ist doch eigtl alles gut', das Herz fühlt es vllt anders und wenn das Gefühl nicht stimmt, wieso solltest du dir das dann weiter antun? Man fässt ja auch nicht immer wieder auf eine heiße Herdplatte, das tut schließlich weh und man sorgt für sich selbst. Wenn man selber aber gar nicht mehr weiß, wie weiter und wie man gut für sich selber sorgen kann, dann ist es völlig ok, sich Hilfe zu holen.
    Wie die Hilfe dann aussieht, kommt ganz auf dich an. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, neben einer normalen Therapie, wo man 1-2 mal wöchentlich hingeht, kannst du dich natürlich stationär behandeln lassen und du brauchst keine Angst haben, das eine solche Einrichtung dem Klischee entspricht, das tut sie nämlich nicht. Dort gibt es verschiedene 'Einheiten', die je nach deinem Bedürfnis für dich in die Tagesplanung mit einfließen. Wenn dir das nicht zusagt, kannst du auch eine Tagesklinik in Betracht ziehen. Dort bist du (in der Regel) von Mo-Fr von morgens bis nachmittags und hast auch einen Therapieplan wie stationär. Im Anschluss an solch einer Phase, die je nach deinem Bedürfnis dauert, wirst du auch nicht allein in die Welt rausgeschickt, es gibt das Angebot einer 'Wieder ein Gliederung', da 'schleicht' quasi der Alltag wieder ein und die Klinik aus, aber falls du noch nicht bereit bist, kannst du auch wieder einen Schritt zurück machen und dich weiter 'rüsten'. Oft rät man dann auch, im Anschluss immer noch einen Therapeuten als Ansprechpartner zu haben, so hat man immer noch jemanden, mit dem man an kleinen Dingen arbeiten kann. [...

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    1. Vllt hat man dir auch noch nicht die komplette Diagnose gestellt? Auch sowas wird vor Aufnahme in einer Klinik oder Tagesklinik überprüft und so kann man rausfinden, wie man daran rangeht und welche Medikamente dir dabei helfen. Es kann auch vorkommen, das, banal ausgedrückt, dir Stoffe fehlen und es dir deswegen so schlecht geht, viele Menschen nehmen auch Antidepressiva, weil sie da ein Defizit an Stoffen haben wie ein Diabetiker an Insulin.
      Viele denken sie sind gebrandmarkt, wenn sie solch einen Weg einschlagen, aber darüber solltest du dir keine Gedanken machen, denn es ist völlig normal und trifft Leute aus allen Schichten, den anderen früher, den anderen später, mal gibt es Gründe von außen, mal kommen sie von innen und manchmal weiß man selber nicht, warum das plötzlich auftritt.
      Ich habe in Einrichtungen für Kinder keine tollen Erfahrungen gemacht, weil dort nimmt dich keiner Ernst, aber als Erwachsener hat man da echt einen Vorteil, denn hier 'glaubt' man einem und niemand stellt in Frage, das sich etwas für dich so oder so anfühlt, man nimmt dich so wie du bist und lässt dir die Stützen an den Stellen zukommen, wo du sie brauchst.
      Mir geht es seit September letzten Jahres wirklich schlecht, aber ich hab die Tagesklinik gewählt und bin seit März dort und es hilft wirklich sehr. Man kriegt ganz andere Sichtweisen auf verschiedene Dinge und kann ganz anders an Dinge rangehen.
      Der Therapeut hat dich enttäuscht, leider passiert sowas auch, denn nicht jeder Therapeut passt zu DIR. Die sind ja nicht alle gleich und mit manchen kann man nicht oder die können einen einfach nicht behandeln, weil die Chemie nicht stimmt. Bitte gib nicht auf, der Weg sieht vllt sehr anstrengend aus, was er natürlich auch ist, aber es wird dir besser gehen und hör bloß nicht drauf, was deine Eltern oder sonst wer sagt, nach dem Motto 'du bist doch normal und gesund, stell dich nicht an'. Es ist dein Leben und du musst nur auf dich schauen, wenn es dir schlecht geht. Auch Sätze wie 'das wird schon wieder' sollten dir egal sein, denn Probleme bleiben, die verschwinden nicht. Ich hab mir das auch schon sehr oft gedacht, schon als Kind, aber es hilft eben nicht, es ist wie als wenn du eine Banane in den Schrank legst, du siehst sie nicht und die erste Zeit riechst du sie auch nicht, aber irgendwann wirst du sie riechen, denn ewig kann sie nicht im Schrank liegen bleiben. Je eher du dein Problem angehst, desto besser! Hab Mut und gib nicht auf, die Sonne wird auch für dich wieder aufgehen! Lieber jetzt, als in ein paar Jahren, denn wer weiß wie es dann um dich steht? Nimm dir das, was du brauchst und wenn du es noch nicht weißt, dann finde es raus, sei Egoist und kümmer dich um dich selbst, denn das ist dein Recht!
      Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, lass dich nicht auf deinem Weg aufhalten, spring ins kalte Wasser und schau, was du findest, schlimmer als das, wie es grade ist, kann es ja nicht sein, denn schlecht geht es dir schon.
      Auch wenn wir uns nicht wirklich kennen, fühl dich gedrückt, ich wünsch dir alles, was du auf deinem Weg brauchst

      Liebe Grüße
      Kira

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    2. Hallo Kira :)

      ich wünschte, ich könnte dir jetzt eine ebenso lange Antwort schreiben wie du mir. Aber alles was mir schlicht und ergreifend einfällt ist 'Danke'. Einfach, dass du Anteilnahme daran zeigst und mir mit deinem Text wieder ein kleines Stückchen mehr Mut gegeben hast.
      Vielen Dank ☆

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  4. Es wäre falsch zu sagen, dass ich das verstehe, denn ich weiß ja nicht wie es genau bei dir aussieht, aber auch ich habe momentan schwere Probleme mit Depressionen und das schlaucht ganz schön. An manchen Tagen geht es mir ganz okay und ich schaffe es irgendwie alles zu stämmen, auch wenn es schwer ist, aber an anderen Tagen fällt mir sogar das Aufstehen schwer. Ich liege wie angenagelt in meinem Bett, jeder Atemzug ist zu viel und ans Rausgehen will ich nichtmal denken. Egal ob Einkaufen, oder Arbeiten, ich schaffe es einfach nicht. Dann dreht sich mir der Magen um, nur wenn ich daran denke. Ich muss mich übergeben, zittere und bekomme richtige Panik. Seit das vor einiger Zeit angefangen hat, fühle ich mich auch dauernd angestarrt und unwohl wenn ich unterwegs bin. Früher habe ich auch nichts auf dumme Kommentare gegeben, inzwischen stecke ich das leider nicht mehr so einfach, weg. Man fühlt sich einfach immer unter Druck.

    Ich hoffe dir geht es bald besser und du kannst die Hanami genießen. Ich hoffe, dass du dich bald wieder richtig wohl in Lolita Kleidern fühlst, denn die stehen dir so gut. Und ich hoffe, dass du jemanden findest mit dem du das alles teilen kannst. Ich habe auch nicht viele Freunde, ich war noch nie der gesellige Typ, aber ich bin unendlich dankbar, dass ich inzwischen 3-4 Leute habe die mir so nahe sind, dass ich mich bei ihnen wohl fühlen kann. Das wünsche ich dir auch ^-^

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    1. Hey Miya,

      Du scheinst wohl das gleiche Problem zu haben wie ich =/

      Lolita war und wird nie der Mittelpunkt meines Lebens sein, trotzdem ist es irgendwie ein wichtiger Teil von mir. Vielleicht kommt die Begeisterung dafür wieder zurück, aber vielleicht ist das jetzt auch endgültig der Schlussstrich. Mal sehen wie sich das Ganze entwickelt.

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